uh, schönes und verständliches tutorial. c: allerdings seh ich den sinn in dem <footer>-tag nicht? D:
In HTML5 geht es darum, die Inhalte semantisch sinnvoll auszuzeichnen. D.h.: als Mensch erkennt man ja anhand der Schriftgröße, -farbe etc. und natürlich anhand des Inhalts selber, was eine Überschrift ist und was der Fließtext, wo ein Blogeintrag anfängt und dass sich die Kommentare auf diesen Eintrag beziehen, was ergänzende Infos über den Autor sind, dass ein Link zum Profil eines Users eben zu Informationen über den Verfasser führt und so weiter.
Maschinen - sprich: beispielsweise der Google-Bot - können das nicht erkennen. Die sehen nur lauter Text in verschiedenen Divs und Absätzen, allenfalls die Überschriften erkennen sie durch die h1- bis h6-Tags als solche. Demzufolge können all diese Informationen auch nicht durch Software ausgewertet werden. Das bietet jedoch jede Menge Vorteile, unter anderem sei hier mal das Schlagwort Semantic Web genannt - bei Interesse einfach mal Google anschmeißen, sonst tipp' ich mir hier die Finger wund.

Desweiteren könnten Apps durch eine Auszeichnung in HTML5 "verstehen", was die Navigation einer Webseite ist, und in einer mobilen Version der Webseite nur die Artikel anzeigen, die Navigation jedoch Smartphone-benutzerfreundlicher anbieten.
Der footer-Tag kann sowohl als Fußbereich der kompletten Webseite dienen (beispielsweise, indem man ganz unten die Links zum Impressum und den AGB platziert) oder auch als Fußbereich einzelner Artikel. Hier wären dann etwa die Buttons zum Teilen auf facebook & Konsorten gut aufgehoben, weil sie eben zum jeweiligen Artikel (<article>) gehören, ihn aber gewissermaßen nur ergänzen. Die Überschrift des Artikels und ggf. auch die Angaben zum Verfasser und dem Datum kommen analog dazu in den <header>-Bereich des Artikels.
Dieses Tutorial erklärt sehr gut und mit Bildern, wie ein Bloglayout in HTML5 aufgebaut sein sollte:
http://t3n.de/news/sponsored-post-semantische-367772/